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San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini,

San Gimignano: die Stadt der schönen Türme, das New York des Mittelalters

San Gimignano wurde im achten Jahrhundert als Ritterburg, umgeben von Mauern gebaut. In späteren Jahrhunderten wurde das Dorf eine freie Gemeinde. In 1353 wurde die Stadt Teil der Besitzungen der Republik Florenz.

Im Mittelalter war San Gimignano ein wichtiger Halteplatz auf der Pilgerfahrt nach Rom. Die aristokratischen Familien der Stadt erbauten etwa 72 Wohntürme (einige von ihnen waren bis 50 m hoch), als Sinnbild für ihren Reichtum und ihre Macht. Obwohl nur 14 von diesen Wohntürmen überlebten, hat San Gimignano seine mittelalterliche Atmosphäre bewahrt. Das Städtchen bewahrt auch zahlreiche Meisterwerke der italienischen Kunst zwischen dem XIV und XV Jahrhundert, wie die Werke von Benozzo Gozzoli, Ghirlandaio und Pollaiolo.

Seit 1990 ist die Altstadt San Gimignano auf der UNESCO-Liste der Welterbe verzeichnet.

Und jetzt beginnen wir die Besichtigung San Gimignano.

PIAZZA SANT’AGOSTINO UND VIA SAN MATTEO

Unser Wanderweg beginnt im Nordteil des Städtchens, an der Strasse aus Certaldo. Wir erreichen einen Parkplatz (Nummer 3), wo man kann das Auto parken (andere Parkplätze sind um dem Wohnort gelegen). Vom Parkplatz treten wir durch die Stadtmauer in die Altstadt ein. Links erreicht man die porta San Jacopo, mit einer römischen Kirche des 13. Jahrhunderts.

Wenn man zurückgeht und die Via Folgore von San Gimignano folgt, entgegnet man links das Krankhaus von Santa Fina (1203) und weiter rechts das Konservatorium von Santa Chiara, Sitz des Museumspol Santa Chiara (Archäologischer Museum, Spezieria von Santa Fina, Moderne und Gegenwartskunstgalerie) und die Stadtbibliothek. Weiter rechts erreicht man Sant’Agostino Platz, wo man erst die Römische Saint Peters Kirche (11. Jahrhundert) besucht. Die einschiffige Kirche zeichnet sich durch eine schlichte Fassade mit Rosette und Fresken des 14. Jahrhunderts.

Porta San Matteo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Porta San Matteo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Auf dem Platz liegt auch die majestätische Römisch-Goethische Kirche Sant’Agostino (1280-1298), mit einer schlichten Fassade mit Rosette. Die einschiffige Kirche bewahrt interessante Kunstwerke auf: in der Kapelle von San Bartolo ist ein Marmoraltar von Benedetto da Maiano (1494), weil im Presbyterium sind all die meisten Werke gesammelt: über dem Hochaltar ist ein Meisterwerk von Piero del Pollaiolo (1483), das die Krönung von Maria und den Heiligen darstellt; an den Wänden über dem Chorus sind Freske von Benozzo Gozzoli (1464-1465), mit Szenen des Lebens Sant’Agostino. Andere Freske von Benozzo Gozzoli, Sebastiano Mainardi, Lippo Memmi und Vincenzo Tamagni sind auch an der linken Wand. Das Kloster des 14. Jahrhunderts ist auch interessant.

Nach der Besichtigung dieser Kirche geht man weiter zur Porta San Matteo (1262). Von hier tritt man in die via San Matteo ein, eine der typischsten Strassen der Altstadt. Die einsteigende Strasse führt in den Domplatz. Entlang dem Weg entgegnet man interessante mittelalterliche Gebäude, wie Palazzo Vichi, Palazzo Tinacci, Palazzo Mori, Palazzo Lorini, der Wohnturm Pesciolini (13. J.), die römische Kirche von San Bartolo (13. J.) und Palazzo Marsili (auch als Kanzlerpalast bekannt). Man gelangt auf das alte Stadttor, das Kanzlertor, und denn der Palast und Turm Pettini. Die einsteigende Strecke endet, und vor unserem Augen zeigt sich der Domplatz, der, zusammen mit der anliegenden Piazza Cisterna , den Mittelpunkt San Gimignano darstellt.

San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini,

San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini,

PIAZZA DEL DUOMO (DOMPLATZ)

Domplatz, das Herz von San Gimignano und sein monumentales Zentrum. Dieser Platz ist sicherlich einer der kleinsten und schönsten Plätzen Italiens. Unzählige wertvolle Gebäude blicken auf den Platz, wie der Palazzo Comunale, Palazzo del Popolo, der Dom, die Loggia) und verschiedene mittelalterliche Türme (torre Rognosa, torre Chigi, torre Grossa, die zwei Türme Salvucci), dank denen sieht San Gimignano wie eine mittelalterliche New York aus.

An der Westseite ist der Platz von der römischen Fassade des Doms Santa Maria Assunta beherrscht (12. Jahrhundert), am Ende einer schönen Treppe gelegen. Die dreischiffige Kirche ist von Gewölben und mit Fresken bemalten Wänden gekennzeichnet, von Meister wie Benozzo Gozzoli, Jacopo della Quercia, Lippo Memmi, Taddeo di Bartolo, Barna da Siena und Bartolo di Fredi.

In der inneren Fassade kann man eine Freske von Benozzo Gozzoli bewundern, das das Martyrium San Sebastiano darstellt, weil an der Seitenwand des rechten Seitenschiffes findet man eine Freske von Barna da Siena, mit Szenen aus dem Neuen Testament. Am Ende des rechten Kirchenschiffes ist die wunderschöne Kapelle von Santa Fina (1468), unbedingt zu besuchen, ein Meisterwerk der Renaissance von Benedetto und Giuliano da Maiano. Die Seitenwände der Kapelle sind mit Fresken von Domenico Ghirlandaio bemalt, weil das linke Seitenschiff zeichnet sich durch Fresken des 14. Jahrhunderts aus, von Bartolo di Fredi, die das Alte Testament darstellen.

Palazzo del Podestà, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Palazzo del Podestà, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Auf dem selben Platz gegenüber dem Dom liegt der Palazzo Comunale. Der Palast wurde 1249 erbaut, aber 1337 erweitert. Mit einer Steinfassade, ist das Gebäude vom 51 m hoch Turm Rognosa beherrscht, den als Gefängnis den ganzen 14. Jahrhundert lang benutzt wurde. Eintritt in den Palast ist durch ein großartiges Gewölbe, die Loggia, und einen weiten Hausgang, am welchen Ende steht eine Freske von Sodoma (1513): “Madonna col Bambino ed i santi Geminiano und Nicola”. Neben dem Hausgang ist das kleine Theater dei Leggieri, das wurde auf einem vorherigen Theater erbaut. Neben dem Palazzo Comunale ist der Turm Chigi, der 1280 errichtet wurde. Endlich, die Zwillingstürme Salvucci.

Der Palazzo del Popolo, das heutige Rathaus, ist einer der wichtigsten Denkmalen San Gimignano. Er liegt an der südlichen Seite des Domplatzes, und wurde 1288 erbaut. Der Eingang ist durch einen schonen Hof des 14. Jahrhunderts, mit Fresken von Sodoma. Von hier kommt man durch eine Außentreppe in den Stadtmuseum, wo sind einige Gemälde der 13., 14. und 15. Jahrhunderte von Coppo di Marcovaldo, Pinturicchio, Benozzo Gozzoli, Niccolò Tegliacci, Taddeo di Bartolo, Guido da Siena, Domenico Michelino und Filippino Lippi aufbewahrt. Unter den anderen kann man die Dante Halle und Casa del Podestà (Palast des Bürgermeisters) bewundern, die sind mit berühmten Fresken bemalt. Zum Beispiel die Szenen von Memmo di Filippuccio, die das Thema der Liebe darstellen, oder die Darstellungen von Turnieren und Jagd von Azzo di Masetto und die Grande Maestà von Lippo Memmi. Die Rundfahrt endet mit dem Besuch des Torre Grossa, den höchsten Turm der Stadt, errichtet im 14. Jahrhundert. Von hier kann man eine wunderbare Aussicht aus den Apenninen bis zum Chianti genießen.

Danach kehrt man zur Loggia zurück, an der Ecke Domplatz und Piazza Cisterna gelegen. Die Loggia bewahrt eine Freske des 14. Jahrhunderts: Madonna mit Kind, der Erzengel und St. Johannes der Täufer.

Der Torre Grossa und der Dom, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Der Torre Grossa und der Dom, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

PIAZZA DELLA CISTERNA UND VIA SAN GIOVANNI

An der Ecke des Domplatzes und Piazza della Cisterna. Der Name der dreieckigen Piazza Cisterna kommt aus der Zisterne des 13. Jahrhunderts, die in der Mitte des Platzes noch steht. Der Platz ist von interessanten mittelalterlichen Gebäuden und schönen Türmen umgeben, die ihn eine endrucksvolle Ecke San Gimignano machen.

Man atmet hier eine bezaubernde Atmosphäre ein, die den Besucher in der Zeit zurückbringt. Paläste und Türme wechseln sich einander ab, und umschließen den unregelmassigen dreieckigen Platz. Rechts, in Richtung via del Castello, blicken einige Gebäude auf: Casa Razzi; Palazzo Tortoli, mit seinen vier eleganten zweibogigen Fenstern des 13. Jahrhunderts; das Hotel Cisterna; Palazzo Ridolfi und die Häuser und Türme der Familien Becci und Cugnanesi; Palazzo Pellari mit seinen Türmen; Palazzo Ardinghelli. An der anderen Seite des Platzes liegt Palazzo Lupi, mit dem Teufelturm, Palazzo Cortesi-Lolli und der Vicolo dell’Oro, die Gasse wo in der Vergangenheit die Goldschmiedebuden entstanden. An der Westseite des Platzes, die auf Palazzo del Popolo geht, sind die Case Semplici e Magazzini und die Ardinghelli Türme.

Piazza della Cisterna, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Piazza della Cisterna, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Weiter abwärts nach via San Giovanni quert man durch den Arco dei Becci, das alte Tor der Stadtmauer (rechts steht die eindrucksvolle Gasse vicolo dei Becci). Von hier gelangt man auf Piazza dei Cugnanesi, mit dem gleichnamigen Palast und dem Turm, die dem Besucher eine andere überraschende Vision schenken. Rechts ist die via Quercecchio, mit einem schönen Ausblick auf den Turm. Weiter abwärts geht man entlang via San Giovanni, mit anderen interessanten mittelalterlichen Palästen, wie Palazzo Pratellesi. Weiter links erreicht man die San Franciscus Kirche (13. J), von der bleiben heute nur die schöne römisch- pisanische Fassade aus Travertinstein und das Tor, mit dem Symbol der Ritter des Königreichs Jerusalem.

Nach dem Besuch dieser Kirche ist auch ein Tabernakel mit Fresken von Sebastiano Mainardi zu sehen. Endlich kommt man an das im Sienesischen stil erbaute Tor San Giovanni (1262) , neben der Kirche der Madonna dei Lumi (17. J.).

Jetzt beginnen wir den Besuch der Befestigungen der Stadt. Die Rundfahrt führt mit dem Besuch der Mittelalterlichen Mauer fort. —>

Die Häuser Semplici und Magazzini und Türme der Ardinghelli, die Piazza della Cisterna, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Die Häuser Semplici und Magazzini und Türme der Ardinghelli, die Piazza della Cisterna, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

MUSEEN IN SAN GIMIGNANO

Im Stadtkern San Gimignano befinden sich einige interessante Museen: das Stadtmuseum mit der Pinakothek und dem Torre Grossa, die Basilica Santa Maria Assunta und die Kapelle Santa Fina, das Museum kirchlicher Kunst, das Ornithologisches Museum, das Archäologisches Museum, die Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst, die Spezieria Santa Fina. Den Besuchern steht zur Verfügung eine Sammeleintrittskarte zum Preis von 7.50 €.

Stadtmuseen, Rathaus, Pinakothek, Torre Grossa (Musei Civici di San Gimignano, Palazzo Comunale, Pinacoteca, Torre Grossa). Piazza Duomo – Palazzo Comunale 53037 San Gimignano. Tel. 0577 990312 – 0577 941269 (Ufficio Cultura Comune)

Wir beginnen unseren Rundgang auf dem Palazzo del Popolo (XIII Jahrhundert). Hier befindet sich die Camera del Podestà, mit Fresken aus dem dreizehnten Jahrhundert von Memmo di Filippuccio und Azzo di Masetto. Von dort aus gelingt man in den Dantesaal, wo die wunderschöne Maestà von Lippo Memmi zu bewundern ist. Der Museumsweg führt hin bis zur Pinakothek, hier sind Werke Florentinischer Künstler aus der zweiten Hälfte des XIII Jahrhunderts zu sehen. Die Autoren dieser Gemälde heißen Coppo di Marcovaldo, Azzo di Masetto, und andere sienesische Künstler der zweiten Hälfte des XIV Jahrhunderts, wie Memmo di Filippuccio, Lippo Memmi, Niccolò di Ser Sozzo. Weitere Säle sind den Künstlern aus dem XIV und XV Jahrhundert gewidmet, unter diesen Taddeo di Bartolo, Lorenzo di Niccolò, und den Florentinern Filippino Lippi, Benozzo Gozzoli und Sebastiano Mainardi. Schließlich führt der Museumsbesuch zu dem prachtvollsten wichtigsten Werk: Das Altarbild von Pinturicchio, aus dem Jahre 1511. Die Kulturetappe endet an der Torre Grossa aus dem 14 Jahrhundert, dies ist der höchste Turm der Stadt. Von dort aus genießt man eine wunderbare Aussicht über die Stadt.

Öffnungszeiten: Anfang März bis Ende Oktober: täglich geöffnet von 9.30 bis 19.00 Uhr. Anfang November bis Ende Februar täglich geöffnet von 10.00 bis 17.30 Uhr. 24. Dezember von 10.00 bis 13.30 Uhr 1. Januar von 12.30 bis 17.30Uhr. 1. Januar geschlossen.

Eintrittskarte: Voller Preis 5.00 €. Gruppenkarte ab 20 Personen 4.00€ Sammelkarte für alle Stadtmuseen: 7.50 € Ermäßigter Preis 5.50€.

Fresken in den Hof des Palazzo del Popolo, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Fresken in den Hof des Palazzo del Popolo, Piazza del Duomo, San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Basilika Santa Maria Assunta, Museum für sakrale Kunst und die Kapelle von Santa Fina (Basilica di Santa Maria Assunta (Duomo), Museo d’Arte Sacra e Cappella di Santa Fina).

In der Basilika sind Fresken von Bartolo di Fredi, Barna da Siena, Taddeo di Bartolo und Benozzo Gozzoli zu bewundern, ebenso Holzschnitzereien von Jacopo della Quercia. In der Kapelle von Santa Fina, gebaut 1468, ein Meisterwerk aus der Renaissance von Giuliano da Maiano, befinden sich Fresken mit Lebensszenen der Heiligen aus dem Jahre 1475 von Domenico Ghirlandaio und das Altar von Benedetto da Maiano. Im Museum der Kirchlichen Kunst betrachten sie bemerkenswerte Holzschnitzereien des XIV Jahrhunderts, das Kruzifix von Giuliano da Maiano und die Sala degli Argenti.

Öffnungszeiten: Anfang April bis Ende Oktober: Montag-Freitag von 9.30 bis 19.10 Uhr, Samstag von 9.30 bis 17.10 Uhr; Sonntag und Feiertage von 12.30 bis 17.10 Uhr Anfang November bis Ende März: Montag-Samstag von 9.30 bis 16.40 Uhr; Sonntag und Feiertag von 12.30 bis 16.40 Uhr.

Eintrittskarte: 4.50 €

Domenico Ghirlandaio, die Beerdigung von St. Fina, Kapelle von Santa Fina, San Gimignano, Siena. No Copyright

Domenico Ghirlandaio, die Beerdigung von St. Fina, Kapelle von Santa Fina, San Gimignano, Siena

Archäologisches Museum (Museo Archeologico), Via Folgore, 11 (ex conservatorio Santa Fina) 53037 San Gimignano Tel. 0577 940348 – 0577 941269 (Ufficio Cultura Comune) Fax. 0577 907273

Das Archäologische Museum bewahrt archäologische Überreste aus der etruskisch-römischen und mittelalterlichen Zeit, die in der Umgebung gefunden worden sind. Die Besichtigung beginnt im Museum von Kirchlicher Kunst und der Kapelle Santa Fina. Fundstücken aus der Bronzenzeit bis zur römischen und mittelalterlichen Zeit. Es gibt Fundstücke aus den Ausgrabungen von Pugiano, sowie etruskische Gräber von „La Ripa“ und hellenistische Gräber von Poggio Palloro.

Öffnungszeiten: täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr außer am 24. Dezember (von 10.00 bis 14.00 Uhr) und 1 Januar (von 12.20 bis17.30 Uhr).

Eintrittskarte: Voller Preis 3.50€, Ermäßigter Preis (Gruppen ab 10 Personen) 2.50€. Sammelkarte für die Stadtmuseen: Voller Preis 7.50€, Ermäßigter Preis 5.50€.

Galerie für Moderne und Zeitgenössische Kunst „Raffaele De Grada“ (Galleria d’Arte Moderna e Contemporanea „Raffaele De Grada“), Via Folgore, 11 (ex conservatorio Santa Fina) 53037 San Gimignano Tel. 0577 940348 – 0577 941269 (Ufficio Cultura Comune) Fax. 0577 907273

Die Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst ’Raffaele De Grada’ wurde nach dem berühmten mailändischen Maler benannt (1885-1957), welcher San Gimignano als seine neue Heimat wählte. Die Sammlung umfasst außerdem zahlreiche Werke von Malern wie Niccolò Cannicci, Renato Guttuso, Sergio Vacchi, Giannetto Fieschi, Ugo Nespolo, und Bildhauer wie Floriano Bodini und Joachim Schmettau.

Öffnungszeiten: Täglich von 11.00 bis 18.00 Uhr. 24. Dezember von 10.00 bis 14.00Uhr und 1. Januar von 12.30 bis 17.30 Uhr

Einzelkarte: 3.50 € . Ermäßigter Preis für Gruppen ab 10 Personen 2.50 €. Sammelkarte für die Stadtmuseen: Voller Preis 7.50€, Ermäßigter Preis 5.50€.

Museum der Spezieria di Santa Fina (Spezieria di Santa Fina), Via Folgore, 11 (ex conservatorio Santa Fina) 53037 San Gimignano Tel. 0577 940348 – 0577 941269 (Ufficio Cultura Comune) Fax. 0577 907273

Das Museum Spezieria von Santa Fina gehört heute zu dem Krankenhaus von Santa Fina. Es handelte sich um eine Werkstatt und eines Medizinlabor, in dem Medikamente vorbereitet wurden. Das Museum stellt verschiedene Reagenzgläser aus, die zwischen dem Ende des 16. und dem Beginn des 17. Jahrhunderts datiert werden. Außerdem gibt es wertvolle Gläser des XV-XVIII Jahrhunderts, die bis heute Heilstoffe für die Vorbereitung Arzneimittel bewahren.

Öffnungszeiten : alle Tage 11-18 außer 24. Dezember (10-14) und 1 Januar (12.30-17.30).

Eintrittskarte: Voller Preis 3.50€, Ermäßigter Preis (Gruppen ab 10 Personen) 2.50€. Sammelkarte für die Stadtmuseen: Voller Preis 7.50€, Ermäßigter Preis 5.50€

Ornithologische Museum und Sala di San Francesco (Museo Ornitologico e Sala di San Francesco), Via Quercecchio (Oratorio di San Francesco) 53037 San Gimignano Tel. 0577 941388 – 0577 941269 (Ufficio Cultura Comune)

Das Museum umfasst die Sammlung der Marchesa Marianna Panciatichi Ximenes d’Aragona Paolucci, eine bemerkenswerte ornithologische Sammlung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Sala von San Francesco zeigt Fresken aus der ersten Hälfte des XVII Jahrhunderts von Bernardino Barbatelli, genannt „il Poccetti“.

Öffnungszeiten: von April bis September täglich von 11 bis 18 Uhr.

Eintrittskarte: Voller Preis 1.50€, Ermäßigter Preis für Gruppen ab 10 Personen 1.00€. Sammelkarte für die Stadtmuseen: Voller Preis 7.50€; Ermäßigter Preis 5.50€.

Museum San Gimignano 1300: Die Wiedergabe von der mittelalterlichen Stadt (Museo San Gimignano 1300: Riproduzione della città medievale). Museo: Via Berignano, 23 53037 SAN GIMIGNANO (SI) Tel: +39-0577-941078

Das Museum befindet sich im historischen Zentrum von San Gimignano und rekonstruiert die Geschichte und das Aussehen von San Gimignano, die zwischen dem dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert war. Sie werden keramische Rekonstruktionen der mittelalterlichen Stadt mit ihren 72 Turmhäuser, öffentliche Gebäude, Festungen, Klöster und Kirchen. Die Themenbereiche des Museums sind neun: 1) Die Via Francigena: Detaillierte grafische Darstellung der Via Francigena. 2) Die Stadt der schönen Türme Rekonstruktion im Maßstab 1: 100 aus der gesamten historischen Stadtzentrum. 3) Im Turm: architektonische Rekonstruktion eines Turmhaus geschnitten und seiner Innenräume. 4) An einem Tag in der Stadt: die Inszenierung von Momenten des mittelalterlichen Lebens innerhalb der Stadtmauern. 5) Zeugen der Zeit: Platten, die die Geschichte von San Gimignano seit der Etruskerzeit bis zur Gegenwart. 6) Außerhalb der Mauern: Details der handwerklichen und bäuerlichen Lebens außerhalb der Mauern der Festung. 7) Palace Leben: Rekonstruktion Cutaway eines Gebäudes mit seinen unterschiedlichen Zimmern. 8) architektonische Rekonstruktion des Kloster San Francesco, ganz im sechzehnten Jahrhundert abgerissen. 9) … vorbei: Bereich für interaktive Informationen über die Phasen der Konstruktion der Werke im Museum und die Vertiefung der historischen und wissenschaftlichen Aspekte der mittelalterlichen Toskana vorgestellt.

Öffnungszeiten: Geöffnet: 20.08; Juni, Juli, August, September: 8-23

Tickets: Erwachsene: € 5; Kinder: 3 €.

Stadtmauer von San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

Stadtmauer von San Gimignano, Siena. Autor und Copyright Marco Ramerini

WIE MAN AUF SAN GIMIGNANO ZU BEKOMMEN

San Gimignano, „die Stadt der schönen Türme“ liegt im Herz der Toskana, 56 km südlich von Florenz und 40 km nordwestlich von Siena.

Mit dem Auto: Herkunft Florenz nehmen sie die Autobahn Florenz-Siena (Ausfahrt der Autobahn A1 Firenze-Impruneta). Nach 31 km nehmen sie die Ausfahrt Poggibonsi Nord, dann folgen sie die Straßenbeschilderungen nach San Gimignano und nach 13 km kommen sie an Ziel.

Herkunft Siena: nehmen sie die Autobahn Florenz-Siena (Ausfahrt Poggibonsi Nord) und dann folgt man die Straßenbeschilderungen nach San Gimignano (13 km nach der Ausfahrt).

Herkunft Pisa: Bundesstrasse SGC FI-PI-LI Richtung Florenz, Ausfahrt Empoli Ovest, dann fahren sie weiter über die SS 429 bis nach Certaldo.

Von dort folgen sie der Straßenbeschilderung nach San Gimignano. Entfernungen: Certaldo 12 km; Poggibonsi 13 km; Barberino Val d’Elsa 21 km; Volterra 30 km; Siena 40 km; Firenze 56 km; Pisa 76 km; Lucca 76 km; Massa Marittima 83 km; Arezzo 118 km.

Mit dem Bus: San Gimignano wird täglich durch regelmäßige Busfahrten der Gesellschaft SITA und Train bedient, die die Stadt mit Florenz, Poggibonsi und Siena verbinden. Normalerweise muss man in Poggibonsi umsteigen.

San Gimignano

San Gimignano

Mit dem Zug: der nächste Bahnhof ist in Poggibonsi, auf der Linie Empoli-Siena, nur 13 km von Poggibonsi entfernt. Tägliche Busfahrten verbinden die Stadt San Gimignano mit dem Bahnhof Poggibonsi. Der Hauptbahnhof Florenz Santa Maria Novella ist 56 km entfernt.

Mit dem Flugzeug: der nächste Flughafen in Florenz- Peretola heißt Amerigo Vespucci, und ist 65 km von San Gimignano entfernt. Der Flughafen Pisa liegt 73 km entfernt.

NÜTZLICHE INFORMATIONEN:

Wochenmarkt San Gimignano: Donnerstag
Piazza Duomo, Piazza della Cisterna 8.00-13.00

Informationsbüro – San Gimignano
Tourist-Information Pro Loco
Piazza Duomo, 1
tel. +39 0577 940008 – fax +39 0577 940903

LITERATUR

  • AA. VV. „Toscana“ Guide Rosse Touring Club Italiano, 2007
  • Cur. Mennucci A. „San Gimignano. Musei civici, palazzo comunale, pinacoteca, torre Grossa“ 2010, Silvana
  • Balestracci Duccio „Breve storia di San Gimignano“ 2007, Pacini Editore
  • Grassi Paola „San Gimignano. Il centro storico“ 2002, Ist. Poligrafico dello Stato
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