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Sant'Andrea, Marciana, Elba, Livorno. Autor und Copyright Marco Ramerini

Inseln des toskanischen Archipels

Der toskanische Archipel besteht aus 7 Hauptinseln und unzähligen kleineren Inseln, die sind zwischen der toskanischen Küste und dem Korsika gelegen. Die größte Insel des Archipels ist die Insel Elba (225 kmq, 31.000 Einwohner), die stellt für sie mehr als zwei Drittel der gesamten Fläche des Archipels.

Die anderen Hauptinseln sind: Giglio (23,8 kmq, 1450 Einwohner), Capraia (19 kmq, 385 Einwohner), Montecristo (10,3 kmq, 2 Einwohner), Pianosa (10,3 kmq, unbewohnt), Giannutri (2,3 kmq, 10 Einwohner) und Gorgona (2,2 kmq, 150 Einwohner). Unter den kleineren Inselchen befinden sich Palmaiola und Cerboli, in der Meeresstrasse von Piombino in der Nähe der Insel Elba gelegen, die Formiche di Grosseto, nördlich des Argentario gelegen, die Formica di Montecristo , westlich von Montecristo, und mehrere andere Inselchen.

Schon seit alter Zeit bewohnt, wurde der Archipel von den Etruskern, Griechen und Römern besiedelt, die sich auf die Inseln aufeinanderfolgten. Während des Mittelalters wurden sie erst von den Byzantinern, dann von den Langobarden und schlussendlich von den Pisanischen erobert. In der Folgezeit gingen sie auf verschiedene Familien über, wie u.a. die Appiani aus Piombino, welche die Insel Elba, Pianosa und Montecristo verkauften. Capraia wurde hingegen ab dem XV Jahrhundert ein Genovesischer Besitz. Im XVI Jahrhundert kam der Archipel unter die Herrschaft des Großherzogs Toskana, aber ein Teil der Insel Elba wurde in dem Stato die Presidi einverleibt. Eine kurze Pause hat man zwischen 3 März 1814 und 26 Februar 1815, als die Insel zur Residenz Napoleons wurde.

Cala Rossa, Capraia. Autor Raisdragut. Licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike

Cala Rossa, Capraia. Autor Raisdragut

Die Inseln sind zum größten Teil gebirgig, mit steilen am Meer überhängenden Küsten. Beide die Insel Elba und Giglio verfügen trotzdem über geräumige Strände. Capraia und Pianosa wurden in der Vergangenheit als Strafkolonien benutzt, und Gorgona ist immer noch. Aufgrund der Entfernung können einige Inseln (besonders Montecristo) von einem besseren Schutz der Natur und Umwelt profitieren. Heute sind all diese Inseln in dem National Park des toskanischen Archipels enthalten.

Einige Inseln wie Elba, Giglio und Capraia, kann mit der Fähre erreicht werden: Die Suche Fähren Toskanischen Archipels. Für andere Montecristo, Pianosa müssen, Gorgona und Giannutri eine Sondergenehmigung zunächst erhalten.

LITERATUR

  • AA. VV. „Toscana“ Guide Rosse Touring Club Italiano, 2007
  • Barsotti, Gianfranco „Flora, vegetazione ed ambiente delle isole dell’arcipelago toscano“ Pacini Editore, 2013
  • Belcari, Riccardo „Romanico tirrenico. Chiese e monasteri medievali dell’arcipelago toscano e del litorale livornese“ Pacini Editore, 2010
  • Muscari, Paola; Cunico, Mariapia „Arcipelago nascosto. Giardini, aranceti, carceri, torri e fortezze delle isole dell’arcipelago toscano“ Olschki, 2012
  • cur Pasquinucci M. „Guida archeologica della provincia di Livorno e dell’arcipelago toscano. Itinerari tra archeologia e paesaggio“ Nardini, 2009
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