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Portoferraio, Elba, Livorno. Autor und Copyright Marco Ramerini.

Portoferraio: eine uneinnehmbare Zitadelle Medici

Portoferraio ist die Hauptstadt von der Elbe, das Land an der Nordküste der Insel und abgesehen davon, dass das Hauptzentrum ist auch der wichtigste Hafen der Insel. Portoferraio hat etwa 12.000 Einwohner.

Diese Ortschaft wurde in der römischen Zeit mit dem Namen Fabricia benannt, weil im Mittelalter es als Feraia bekannt war. Es wurde zur wichtigen Zwischenstation für Eisenschätze (auf Italienisch „ferro“, woher stammt der Name des Dorfes). Portoferraio erlitt schwere Vernichtungen von den Sarazenen. Erst im XVI Jahrhundert begann das Städtchen wieder aufzublühen, dank der Ankunft der Medici. Majestätische Festungen und reiche Gebäude wurden errichtet, die Portoferraio in eine unannehmbare befestigte Stadt umwandelten. Während einer kurzen Periode im Jahre 1814 wurde sie Residenz Napoleons, welcher in der Villa San Martino und Palazzina die Mulini residierte.

Sehenswert in Portoferraio sind: die zwei Villen Napoleons; die Medici-Festungen, unter denen sind der Fort Stella, Falcone und di Terra. Letztere, in der Vergangenheit war es ein großer Schutzwall, von einem Wassergraben, die uneinnehmbare Zitadelle von Portoferraio mit seinen massiven Mauern umgeben ist.

Das Rathaus wurde nach dem Willen Cosimo I Mitte des 16. Jahrhunderts aufgebaut, um das Brot für für die Garnisonen herzustellen; die Kirche S. Sacramento des Jahres 1551, in der sind alte liturgische Paramente, der Thron Napoleons, ein Holzkruzifix und eine Bronzekopie der Maske Napoleons aufbewahrt; die Kirche S. Rocco mit angrenzendem Friedhof, wo waren die Opfer von Pestilenzen und die Hingerichteten begraben worden; die Kirche della Misericordia des Jahres 1677, in der sind die Reliquien des Patrons S.Cristino beherbergt.

Der Küstenstrich zwischen Portofferraio und Bagnaia ist sehr schön. Auf dem Weg kann man Punta delle Grotte besuchen, wo sind die Überreste einer römischen Villa zu sehen, die in die Zeit des Kaisers Adriano zurückreichen. In der Villa kann man schöne Mosaike bewundern. Weiter vorn gelangt man zum Magazzini. Hier sind eine Kirche und einige Säule aus romanisch-pisanischem Stil zu sehen.

WIE MAN DIE PORTOFERRAIO ERREICHT

Portoferraio ist der Hauptlandeplatz für diejenigen, die die Insel Elba zu kommen, hier ist der wichtigste Hafen der Insel und hier kommen die meisten der Fähren, die Elba eine Verbindung zum Hafen von Piombino an der toskanischen Küste. Die Zeit, die für die Navigation zwischen Piombino und Portoferraio variiert zwischen 40 und 60 Minuten. Die Fähren Toremar, Moby Lines und Blunavy sind die Verknüpfung von Portoferraio und Elba mit Piombino. Buchung der Fähre auf die Insel Elba.

Portoferraio, Isola d'Elba, Livorno. Author and Copyright Marco Ramerini.

Portoferraio, Elba, Livorno. Autor und Copyright Marco Ramerini.

DIE STRÄNDE VON PORTOFERRAIO

Strände zu besuchen in der Gemeinde von Portoferraio:

Die Küste von Portoferraio und Capo d‘ Enfola: die so genannten Spiagge Bianche (weiße Strände).

Es handelt sich um einen wunderschönen Küstenstrich wo wechseln die Felsenriffen mit kleinen eindrucksvollen Stränden ab. Die Meerfarbe ist wunderbar.

Le Viste: liegt hinter dem Hafen Portofferaio und gegenüber der Insel Scoglietto. Der Strand besteht aus Sand und weißem Kies.

Lido delle Ghiaie: Strand aus weißem Kies in der Nähe von Portofferaio, für die weißen Farbe seiner Kieselsteine bekannt. Hier sind Unterwasserausflüge moeglich.

Cala dei Frati: 100 m langer Strand aus weißem Kies, ausschließlich auf dem Seeweg erreichbar.

Padulella: ein kleiner von weißen Felsen flankierte Kiesstrand.

Capo Bianco: ein schöner 400 m langer Strand, von weißen Felsenwänden beherrscht. Durch eine 40-stufige Treppen erreichbar.

Sottobomba: ein anderer schöner Strand in einzigartigen Naturlandschaft eingebettet.

Seccione: schöner Strand aus weißem Kies, der Weg ist aber ein wenig anstrengend. Man muss 120 Treppenstufen hinunter und hinaufsteigen, aber der Ausblick ist sehr schon.

Acquaviva: kleiner Strand mit Kiefernwald.

Sorgente: kleiner Strand aus weißen glatten Kiessteinen in einer schönen Landschaft von Riffen, Felsen und Klippen.

Sansone: ein hübsch wunderschöner Strand aus weißem Kies, mit weißen am Meer überhängenden Felsen. Der Weg ist ein bisschen anstrengend, aber der Ausblick ist atemberaubend.

Capo d‘ Enfola: das ganze Vorgebirge Capo d’ Enfola ist mit kleinen Buchten geprägt, die sind oft nur auf dem Seeweg erreichbar. Der Isthmus, welcher das Vorgebirge mit dem Rest der Insel verbindet ist durch einen kleinen Kiesstrand gekennzeichnet.

Il tratto di costa tra Portoferraio e il Capo d'Enfola, Isola d'Elba, Livorno. Author and Copyright Marco Ramerini

Der Küstenabschnitt zwischen dem Capo d’Enfola und Portoferraio, Elba, Livorno. Autor und Copyright Marco Ramerini

Golf von Viticcio und Golf von Biodola:

Golf von Viticcio: in diesem kleinen Golf sind hübsche Buchten versteckt, unter anderen die Bucht Pinetina.

Golf von Biodola: hier befinden sich die Strände Biodola und Scaglieri: der 600 m lange Sandstrand Biodola ist ein der bekanntesten Strände auf der Insel Elba. Er ist lebhaft und gut ausgestattet. Scaglieri ist eine Verlängerung von Biodola, und ist 150 m lang.

Golf von Portoferraio:

Bagnaia: am östlichen Ende des Golfs gelegen, dieser Strand aus Kies und Sand ist gut ausgestattet.

Ottone und Ottonella: zwei lange und enge Strände aus Kies und Sand, in der Nähe der Villa Ottone.

Magazzini: Kies –Sandstrand in dem kleinen Dorf Magazzini. Ausgestattet.

Schiopparello: enger und langer Kies- Sandstrand in der Nähe von Magazzini.

Le Prade: schöner Kies- Sandstrand, ziemlich tief, Mitte des südlichen Teils des Golfs Portofferraio gelegen.

Portoferraio

Portoferraio

LITERATUR

  • AA. VV. „Toscana“ Guide Rosse Touring Club Italiano, 2007
  • Marchese Antonello „Portoferraio. Porto sicuro nella storia della Toscana“ 2013, Aska Edizioni
  • Palmieri Giampiero „Discovering Portoferraio. La scoperta di una città“ 2010, Edizioni Artestampa
  • a cura di Castelli P.; Ferretti M. „Le residenze napoleoniche a Portoferraio“ 2001, Pacini Editore
  • Muscari Paola; Cunico Mariapia „Arcipelago nascosto. Giardini, aranceti, carceri, torri e fortezze delle isole dell’arcipelago toscano“ 2012, Olschki
  • AA. VV. „Isola d’Elba e arcipelago toscano. Guida social“ 2012, Touring
  • Quilici Folco; Tamagnini Luca „Arcipelago toscano parco nazionale“ 2002, Photoatlante
  • AA. VV. „Isola d’Elba e arcipelago toscano“ 2002, De Agostini
  • Lambertini Marco „Isola d’Elba. Guida alla natura, storia e itinerari“ 2010, Pacini Editore
  • Camici Marcello „L’Elba tra Medioevo e Rinascimento. Viaggio alla scoperta di un’isola“ 2009, Ginevra Bentivoglio EditoriA
  • Passi Giacomo „Isola d’Elba“ 2008, Mondadori Electa
  • AA. VV. „Elba tutte le spiagge“ 2008, Nove
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